28. Dezember 2017

Sensibilisierung auf den beruflichen Ausstieg

Die meisten Führungskräfte gehen vollkommen unvorbereitet in den Ruhestand. Von heute auf morgen verlieren sie alle Werte, die den Beruf so attraktiv machen. Um sich vom Berufsende abzulenken, starten sie nach Eintritt in den Ruhestand mit einem Aktionismus, der sie schnell an ihre ernüchternden Grenzen bringt. Sinnkrise oder das schwarze Loch drohen. Dabei ermöglicht die nachberufliche Phase so viele Perspektiven, die einem viel Energie geben können. Man muss sie nur frühzeitig bedenken.

Kernthemen der Beratung waren die Etablierung neuer Führungskonzepte, Neuausrichtung von Vertriebsorganisationen und das Coaching von Führungskräften. Die Unternehmensberatung wurde von ihm an seine bestens darauf vorbereiteten Nachfolger übergeben. Dr. Lang ist heute noch für sein ehemaliges Unternehmen aktiv, Vater zweier erwachsener Töchter und lebt in Ingolstadt.

Dr. Ewald Lang ist seit 30 Jahren als Unternehmensberater selbstständig und führte eine mittelständische Unter­nehmens­­beratung (Bildquelle: zeitenwende-consulting.de).

Viele Unternehmer und Führungskräfte sehen im Berufsausstieg zunächst keinerlei Probleme für sich und geben sich sehr gelassen. Schließlich war es stets ihre Aufgabe, Entscheidungen zu fällen und erfolgreich umzusetzen. Das nachberufliche Leben gehorcht allerdings anderen Regeln. Plötzlich wird das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, genauso durchlitten wie Sinnkrisen oder gesundheitliche Probleme. Diese Droh-Szenarien können jedoch weitgehend vermieden werden, wenn die Betroffenen für den Ruhestand sensibilisiert werden. Hierfür müssen sie zunächst klar erkennen, was sie durch den beruflichen Ausstieg verlieren. Dazu zählen beispielsweise Lob, öffentliche Anerkennung, Macht und die Struktur im Alltag, sowie das Gefühl etwas bewirken zu können. Diese Verluste kompensieren einige durch neue Projekte wie beispielsweise einen Hausumbau; es wird viel gereist, der Jagdschein gemacht oder vermehrt Golf gespielt. Dabei gelangen viele an ihre körperlichen und seelischen Grenzen, überfordern oftmals ihren Partner und müssten sich eingestehen, dass ihr Plan nicht aufgeht. Die Folge? Große Enttäuschung und ein deutlich erhöhtes Risiko, an Depression zu erkranken, verstärkt Alkohol zu konsumieren oder in tiefen Sinnkrisen gefangen zu sein. Um dies zu vermeiden, ist es notwendig, frühzeitig (1-5 Jahre vor Berufsende) einen Ausstiegsplan zu entwickeln und sich während der Erwerbstätigkeit schon eine ganz individuelle Struktur für das nachberufliche Leben aufzubauen. Das ist sehr bedeutsam, denn durch die gestiegene Lebenserwartung ist der nachberufliche Lebensabschnitt heutzutage mit 25+ Jahren zu unserer längsten Lebensphase geworden. Dies auszugestalten, sollte nicht dem Zufall überlassen werden. Dafür ist diese Lebensphase zu lang und zu kostbar.

presseexperte

Der Organisator des OMKO, des Onlinemarketingkongresses, Joschi Haunsperger, ein ausgewiesener Medienprofi, der schon über 30 Jahre in der Öffentlichkeitsarbeit tätig ist, wollte einen Kongress schaffen, der ortsnah für Teilnehmer aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen, Sachsen, Österreich und Schweiz stattfindet. Mit dem OMKO gelang Joschi Haunsperger ein Kongress, der für einige Speaker zur "Lieblingsveranstaltung" (Dr. Oliver Pott), zum "Top-Kongress" (Ralf Schmitz), zu einem "genialen Event" (Gunnar Keßler) und zu einem der "schönsten Online Marketing Events" (Mario Schneider) wurde. Neben dem OMKO organisiert Joschi Haunsperger und sein Team auch noch andere Veranstaltung, wie das Onlinemarketingoktoberfest.

Klicke hier, um einen Kommentar zu hinterlassen

Einen Kommentar verfassen:

>
%d Bloggern gefällt das: