Archivieren

Monatsarchive: Januar 2018

31. Januar 2018

Vorbereitung auf den Ruhestand? – Die richtige Einstellung ist gefordert!

Auch für ausscheidende Führungskräfte gilt: Der Ruhestand kann nicht mit den gleichen Methoden gestaltet werden, die zuvor im Beruf Gültigkeit hatten. Der Wechsel von der beruflichen in die nachberufliche Lebensphase führt zu großen Veränderungen, die einerseits Freude, andererseits aber auch Ängste und Verunsicherung auslösen. Damit es für die Betroffenen im Ruhestand Struktur und Halt gibt, ist es nötig, neue Blickwinkel auf diesen neuen Lebensabschnitt einzunehmen und diese nach ganz individuellen Maßstäben zu bewerten.

Beim Übergang vom aktiven Berufsleben in den Ruhestand steht die Freude der Angst gegenüber. Auf der einen Seite freuen sich die meisten Führungskräfte darauf, künftig in kein Terminkorsett gepresst zu sein und dem belastenden Druck entkommen zu können. Auf der anderen Seite fallen aber auch viele, durchaus positive Aspekte des Arbeitsumfeldes weg. Und anstatt die freie Zeit entspannt zu genießen überkommt Manchen der Zustand dauerhafter Anspannung und das Gefühl des Nicht-Mehr-Gebraucht-Werdens. Dazu gesellt sich zudem die Erkenntnis, plötzlich ganz allein, und ohne unterstützenden ‚Apparat‘ sowie ohne die gewohnten äußeren Merkmale der Macht da zustehen.
Um die Möglichkeiten eines erfüllten nachberuflichen Lebens realistisch ausloten zu können, sollten wir zunächst einmal Klarheit darüber gewinnen, was wir mit dem Ende des Berufs verlieren.

Auch für ausscheidende Führungskräfte gilt: Der Ruhestand kann nicht mit den gleichen Methoden gestaltet werden, die zuvor im Beruf Gültigkeit hatten.

Vorbereitung auf den Ruhestand? – Die richtige Einstellung ist gefordert!

Das sind zum Beispiel Annehmlichkeiten wie die Anerkennung, die wir von Mitarbeitern und Kunden erhalten, das soziale Umfeld, der strukturierte Arbeitstag, unsere Identität als Führungskraft und nicht zuletzt die Insignien der Macht. Anschließend muss erarbeitet werden, welche gleichwertigen Ersatzmechanismen im nachberuflichen Leben greifen könnten. Dabei ist es wichtig, dass wir uns bereits gegen Ende unserer Erwerbstätigkeit ein Parallelprogramm aufbauen, welches für eine belastbare Struktur im Ruhestand sorgen könnte. Denn nur Reisen, Golfspielen oder Rasenmähen stellen keinen adäquaten Ersatz für die erlebten berufliche Herausforderungen dar. Ob es sich letztlich um ein soziales Ehrenamt, eine Weiterbildung auf einem uns individuell wichtigem Gebiet oder die Betreuung von Enkelkindern handelt, muss jeder für sich entscheiden. Jedoch sollte der neue Lebensabschnitt frühzeitig vorbereitet und so gestaltet werden, dass die Grundbedürfnisse jedes Menschen erfüllt werden. Diese sind Liebe, Sicherheit, Anerkennung, freies, schöpferisches Tun und Selbstachtung.

Entscheidend ist, dass wir als Führungskraft uns von alten, jahrzehntelang erprobten Strukturen verabschieden und gänzlich neue Perspektiven einnehmen können. Andernfalls geraten wir in eine Konfrontation mit Verlustängsten und Unsicherheiten. Je früher wir uns also mit dem unausweichlichen Ruhestand auseinandersetzen, die richtige Einstellung dazu finden und frühzeitig in diese Richtung tätig werden, desto mehr können wir ein selbstgestaltetes nachberufliches Leben genießen – verdient haben wir es!

26. Januar 2018

Videos vom Onlinemarketinkongress kostenlos erhältlich

Der Onlinemarketingkongress, der OMKO, findet dieses Jahr vom 8. bis zum 9. September 2018 statt. Der OMKO ist das Branchenevent 2018 aus dem deutschsprachigen Raum. Die Top-Größen aus dem Business live erleben.

Die Organisatoren des OMKO schenken jetzt allen Interessenten bis zu drei Stunden Videomaterial.
Wer die Videos erhalten will, kann sie hier kostenlos anfordern.

er Onlinemarketingkongress, der OMKO, findet dieses Jahr vom 8. bis zum 9. September 2018 statt. Der OMKO ist das Branchenevent 2018 aus dem deutschsprachigen Raum. Die Top-Größen aus dem Business live erleben.

Videos vom Onlinemarketinkongress kostenlos erhältlich

So begeistert waren die Teilnehmer des letzten Omko:

Christian Belter
… danke noch einmal für das geile Event in Ingolstadt Anfang November, war mega!!

Markus Frey
… möchte ich dir herzlich gratulieren zu einem tollen Omko. Die Auswahl der Referenten und die Location waren sehr gelungen. Ich wurde sehr inspiriert und in den ersten Schritten meines Online-Businesses bestätigt. War wirklich klasse.

Ernst Crameri
Dieses Netzwerken auf dem Omko war schon phänomenal! Für mich sind immer 30% die Speaker und 70% das Netzwerken. Das ist so wichtig und dafür kann ich den Omko nur empfehlen.

Herbert Stampfli
… vielen Dank nochmal für das echt tolle Event! War wirklich klasse!

Mike Hager
Den Omko kann ich jedem Neuling, aber auch den alten Hasen einfach nur ans Herz legen. Hier bekommt man das, was man zuhause vor dem Rechner nicht kriegt. Ich bin natürlich wieder dabei.

Jürgen Doering
… auch von uns nochmals vielen Dank für den wirklich gelungen Event … Leider hatten wir dich abends nicht mehr gesehen um uns persönlich zu verabschieden, daher auf diesem Wege … Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen …

Henry Landmann

Das war ein geniales Wochenende für mich beim ersten Omko 2016.
Ich bin echt begeistert von der Qualität der Veranstaltung.
Klasse Speaker mit hochinteressanten Themen, erstklassige Organisation
und dazu noch diese tolle Location. Was soll ich sagen alles rund um gelungen.
Vielen Dank an Joschi und sein Team. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Omko.

Aber nicht nur die Teilnehmer waren begeistert, ähnlich äußerten sich auch die Speaker:

Mario Schneider

Der Omko war für mich ganz ehrlich eines der schönsten Online Marketing Events, auf dem ich als Speaker sein durfte. Die offene und herzliche Art des Veranstalters Joschi hat sich auf die gesamte Veranstaltung ausgewirkt. Die Location war einzigartig, das Hotel und Essen war super, und es war insgesamt eine wunderbar harmonische und wissenshungrige Stimmung im Publikum zu spüren. Es war einfach toll und ich werde ganz sicher wieder kommen. Danke Joschi für deine Gastfreundschaft!

Gunnar Keßler

… danke nochmal für das geniale Event.
Da habt ihr beim ersten Versuch etwas auf die Beine gestellt, da kommen andere mit 10 Jahren Erfahrung nicht ran.
Absolut Klasse! Freu mich schon aufs nächste Mal. Ein paar Impressionen vom Omko habe ich übrigens auf Facebook gestellt – ein geniales, komplett ausverkauftes Event mit tollen Teilnehmern, herausragender Location und fantastischer Organisation.

Oliver Pott

Der Omko ist ein Muss für jeden, der im Internet rasche Erfolge sehen möchte. Die Qualität der Speaker und Vorträge ist ausgezeichnet, außerdem haben die Organisatoren die Veranstaltung mit viel Liebe zum Detail entwickelt, um den größtmöglichen Nutzwert und Netzwerk-Effekt zu erzielen.
Der kommende Omko 2018 sollte sich daher niemand entgehen lassen, und selbstverständlich habe ich mich sofort bereiterklärt, als Redner auch in 2018 mitzuwirken.

Und jetzt können sich alle Interessenten überzeugen: Die OMKO-Organisatoren verschenken jetzt sofort fast 3 Stunden Videomaterial vom letzten Omko.

Bereits im vergangenen Jahr war die OMKO (www.omko.biz) nach kurzer Zeit ausverkauft. Kein Wunder, denn die Liste der Speaker an diesen beiden Tagen ist an Exklusivität kaum zu überbieten. Einige dieser ausgewählten Experten sind auf keiner anderen Konferenz zu finden und teilen ihr Wissen nur hier.

13. Januar 2018

Zu jung, um aufzuhören, zu alt für einen beruflichen Neuanfang

Eine 54-jährige Führungskraft aus dem mittleren Management wird von ihrem Unternehmen, für das sie mehr als 35 Jahre gearbeitet hat, ohne Begründung, zunächst für mehrere Monate beurlaubt und anschließend mit einer Abfindung in den Vorruhestand katapultiert. Durch den plötzlichen unerwarteten Verlust der Führungsrolle, verfällt sie für mehrere Monate in eine tiefgreifende Sinnkrise! Ein Klassiker in deutschen Konzernen?

Die beiden Ideengeber der Zeitenwende Lang& Franz GbR, Dr. Ewald Lang (links) und Dr. Dr. Ekkehart Franz

„Im Januar wurde mir völlig überraschend mitgeteilt, dass ich ab sofort nicht mehr in die Firma kommen solle und für die nächsten Monate beurlaubt werde. Im Juli sollte ich meine Arbeit wieder aufnehmen, dann aber als Führungskraft ohne Mitarbeiter und in einem Büro außerhalb des Gebäudes – ein Klassiker. Eine Begründung gibt es bis heute nicht“, so schilderte es Elisabeth S. (Name geändert, Anm. d. Redaktion), die seit 25 Jahren als Führungskraft für dasselbe Unternehmen eine 70 Stunden Woche ableistet und eine lupenreine Personalakte vorweisen kann.
Ihr Leben bestand nach dem Tod ihres Mannes im Wesentlichen aus ihrem Beruf, wodurch das Privatleben und vor allem ihr Kind viel zu kurz kamen. Trotz eines willensstarken Charakters, fühlte sie sich für eine lange Zeit nach dem Ausscheiden aus der Firma wie gelähmt. Die vielen beruflichen Kontakte brachen von jetzt auf gleich weg, die Mutter-Tochter-Beziehung war stark angeschlagen, und die Strukturlosigkeit des Alltags sowie die ungewisse Zukunft stellten sich als große Belastung dar.

„Den Unternehmen ist das Seelenheil der ausscheidenden Führungskraft herzlich egal. Vorrang hat, mehr denn je, die möglichst kostengünstige Trennung. Diese ist durch Zermürbungstaktik gut zu erreichen. In meinem Fall herrschte monatelange Sprachlosigkeit. Es wurden keine Gründe genannt, es gab keine Vorgänge, die mir hätten zur Last gelegt werden können. Ich war beurlaubt. Punkt!“, so weiter Elisabeth S. Offenbar spekulierte das Unternehmen darauf, dass sie nach Aufhebung der Beurlaubung gar nicht mehr am Arbeitsplatz antreten würde.
Die Geschichte von Elisabeth S. ist kein Einzelfall. Denn durch Reorganisationen und Verschlankung von Hierarchie-Ebenen werden jährlich viele Führungskräfte in den Vorruhestand geschickt, was enormen emotionalen Belastungen führt. Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig (ab etwa 52 J.) auf ein nachberufliches Leben vorzubereiten und erste Strukturen für den Ruhestand zu schaffen. Jedoch besteht durch Auszahlungen von Abfindungen bei den Betroffenen oftmals nicht mehr der Druck, eine neue Vollzeittätigkeit zu finden. Das erweist sich sehr häufig als fatale Fehleinschätzung der persönlichen Situation im unfreiwilligen vorzeitigen Ruhestand. Die daraus resultierenden tiefen Sinnkrisen könnten vermieden, eine gelingende Neuorientierung erreicht werden, wenn früh genug damit begonnen würde, das nachberufliche Leben individuell zu planen. Allein gelingt dies nur ungenügend. Ernüchternde Erkenntnis dabei: Familie und Freunde können nur sehr selten eine wirkliche Hilfe sein. Hilfe aber tut Not, wenn ein souveräner Ausstieg aus dem Beruf gelingen soll.

>